Kundeninformation zum Thema Verkehrssicherungspflicht

In Kindertageseinrichtungen, Schulen, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie auf Spielplätzen findet man immer wieder gefährliche Zäune, an denen sich Kinder oder Jugendliche verletzen können. Die Träger der Institution, zuständige Bauämter oder das Aufsichtspersonal sind sich der möglichen Verletzungsrisiken oft nicht bewusst.

Aber nicht bloß bei öffentlichen Spiel- und Freizeiteinrichtungen ist gesetzliche Vorgabe, die sogenannte Verkehrssicherungspflicht zu beachten. Das heißt auch für Privatpersonen, dass deren Privatgrundstück so sicher gestaltet sein muss, dass Gefährdungen möglichst vermieden und die Sicherheitsvorschriften beachtet und eingehalten werden. Dazu gehört neben sicher betretbaren Verkehrswegen und Treppen auch eine sicher entworfene, konstruierte und dauerhaft funktionierende Umzäunung bzw. Einfriedung.

Mit dem vorliegenden Schriftstücke möchten wir Sie auf die Risiken aufmerksam machen, die von Zaunanlagen ausgehen können. Hierzu zählen insbesondere Zaunanlagen mit spitzen und hervorstehenden Teilen, sogenannten „Überständen“.

Wurde der Verkehrssicherungspflicht nicht genügt, haftet bei Unfällen der Grundstückseigentümer, bzw. der Auftraggeber der Zaunanlage. Bei einer für den Auftragnehmer erkennbaren Gefahrenlage kommt aber auch eine Hinweispflicht des Auftragnehmers/des ausführenden Unternehmens in Betracht. Ein Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflicht kann im Einzelfall Schmerzensgeld – und Schadensersatzforderungen in 6-stelliger Höhe nach sich ziehen.

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